Partnerschaft Schule - Verkehrsverein

Koordination Rundwanderweg   Verkehrsverein Attinghausen-Brüsti  Pirmin Ronner, Präsident 
Koordination Seilbahn  Seilbahn Attinghausen-Brüsti  Edi Arnold, Präsident Verwaltungsrat 
Schulbehörde  Schulrat  Peter Stadler, Präsident  
Projektleitung   Schule  Paul Eller, Schulleiter  
Teilprojektleiter  Schule  Wädi Wipfli, Lehrperson 
Teilprojektleiter  Schule  Thommy Walker, Lehrperson 

Primarschule Attinghausen

Schulhaus Attinghausen

Im Schuljahr 03/04 besuchten ungefähr 160 Kinder den Kindergarten und die Primarschule in Attinghausen. Sie wurden von einer Kindergärtnerin, 8 Klassen-lehrpersonen und diversen Fach-lehrpersonen unterrichtet. Die Schule Attinghausen ist geprägt vom Wandel: Einführung der Schulleitung und der Blockzeiten. Englisch und die 45-Minuten-Lektion sowie die Umsetzung der neuen kantonalen Beitragsverordnung in den kommenden Schuljahren. Die Oberstufe besuchen Schulkinder in Seedorf und Altdorf.

Projektleitung

Paul Eller Schulleiter, Attinghausen

Bei Jugendlichen ist nach wie vor eine unverkennbare Mitwirkungsbereitschaft festzustellen. Diese Partizipationsbereitschaft polarisiert aber nicht mehr im gleichen Masse und in gleicher Richtung wie vor einer Generation. Sie sucht andere Formen und Wege. Es ist ohne Zweifel für das Heranwachsen eine grundlegend wichtige Erfahrung festzustellen, dass man gebraucht wird und als eine Person anerkannt wird, die verantwortungsfähig und verantwortungsbereit ist.

Die Anerkennung der fundamentalen Gleichheit anderer hat sehr viel damit zu tun, ob man selbst Anerkennung und Wertschätzung erfährt. Innerhalb des traditionellen Unterrichts nimmt die Lehrperson die zentrale Rolle ein: Sie ist die Autorität. Sie vermittelt den Stoff und kontrolliert den Unterricht. Sie bestimmt, was und wie die Schulkinder lernen. Projekte weichen von diesem Konzept ab, was eine besondere Herausforderung für die Lehrperson darstellt. Sie muss einen Teil seiner Autorität an die Schülerinnen und Schüler abtreten. Die Jugendlichen andererseits werden dazu ermutigt, im Lernprozess eine aktive Rolle einzunehmen und ihr Lernverhalten selbst zu kontrollieren.

Zum Beispiel durch den Austausch mit ihrer Gemeinde, dem Verkehrsverein usw. erwerben die Kinder zusätzliches Wissen, dessen Quelle nicht mehr ausschliesslich die Lehrperson ist. Die Schulkinder sitzen nicht mehr einfach auf ihrem Stuhl, sondern sie sind eingebunden in verschiedene neue Lernformen, die Diskussionen mit anderen, Zusammenarbeit mit ihren Mitschülern und unter anderem auch körperliche Betätigung erfordern.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Handeln in für die Schüler relevanten, wirklichkeitsnahen Situationen nachhaltigere Lernprozesse auslösen kann. Gesteigertes Verantwortungsbewusstsein, höheres Selbstwertgefühl, verbesserte soziale Kompetenzen, besserer Umgang mit Disziplinproblemen in der Schule, bessere Kommunikationsfähigkeit sind die Folgen.

Per Zufall entstand für die Primarschule Attinghausen die Chance ein Projekt aus dem "richtigen" Leben anzugehen. Als Schul- und Projektleiter stellte ich mich - zusammen mit dem Lehrteam und gut 50 Schulkindern - dieser Herausforderung. Hier beginnt die Geschichte des "Evolutionspfads Brüsti", ein Projekt um einen Erlebnis-Rundwanderweg der besonderen Art; entwickelt von der Primarschule Attinghausen; in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsverein.

Paul Eller, Schulleiter in Attinghausen UR, 2004


Kontakt

Teilprojektleiter Wädi Wipfli & Thommy Walker (von links)

Primarschule Attinghausen
Schulhausweg 10
6468 Attinghausen
Tel: 041 870 89 29
E-Mail: schule@ps-attinghausen.ch

Schulleitung
Paul Eller
Tel. 041 870 89 66 (Di 13:45 - 16:00 Uhr)